Team Karate-Do Sanchin

Roland Lerch

Familie Lerch 1Roland Lerch wurde 1968 in Kirchberg im Kanton Bern geboren. Dort kam er schon früh mit der Kampfkunst Karate-Do in Berührung; sein Lehrer, der Kumiteweltmeister Sensei Gaetano Leto führt dort seit bald 40 Jahren erfolgreich eine Karateschule. Während seinem Heilpädagogikstudium in Freiburg trainierte Roland auch bei hiesigen Karatelehrern, blieb aber mit seinem ersten Sensei immer eng verbunden. Auch heute noch fährt er einmal die Woche nach Kirchberg um bei Sensei Leto Karate zu üben.

Neben der Kampfkunst hat Roland noch eine weitere zeitaufwändige Leidenschaft, nämlich seine Liebe zu den Tieren, insbesondere zu den Pferden. Seine ersten Pferde hat er sich noch während seinem Studium gekauft und diese mit dem Anbieten von verschiedenen Erwachsenenbildungskursen, Reitstunden für Kinder und Heilpädagogischem Reiten finanziert. Heute betreibt er mit seiner Frau Karin einen Heilpädagogischen Reitbetrieb mit sieben Pferden.

Im Jahre 2002 gründete er die Karateschule Karate-Do Sanchin in Rechthalten (FR). Ende August 2018 zügelte die Karateschule nach Tafers, in die eigens dafür gebaute Trainingshalle. Diese befindet sich unterhalb der green-power GmbH und beherbergt neben dem Karate auch andere Schulen aus den Bereichen Kampfsport, Gesundheit und Meditation.

Beliebt sind seine integrativen Kampfkunstlager für Kinder, die er zusammen mit seiner Frau Karin mit grosser Hingabe betreibt. Dort geht es nicht nur ums Kämpfen, sondern auch um das Zusammenleben in einer Gruppe, um Rücksicht und Respekt vor dem Gegenüber, der Natur und den Tieren. Als Aktivitäten werden Kampfkunst mit und ohne Waffen, Reiten, Bogenschiessen, Tanzen und Kochen über dem Feuer angeboten.

Roland ist verheiratet und hat drei Kinder.

Silvan Philipona

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Mit 8 Jahren hatte ich meine erste Karatelektion. Wie ich darauf gekommen bin, weiss ich nicht mehr. Wahrscheinlich war es ein Karate Kid Film, welcher mich, wie so viele andere Kinder, dazu animierte mit Karate anzufangen. An diese erste Lektion kann ich mich noch gut erinnern. Zuerst kam mir die stickige Luft entgegen, als meine Eltern die Tür öffneten. Als ich den Raum betrat, rannten einige chaotisch im Raum herum, andere sprachen in einer Ecke oder machten schon einige fremd aussehende Übungen. Nur die weissen Kleider hatten alle gemeinsam. Dann plötzlich rief der Karatelehrer „Linie“ und es wurde schlagartig still; während alle nach ihren Gurtfarben geordnet eine Linie bildeten. Ich und mein Kumpel wurden ganz unten an der Linie platziert und konnten nur neugierig zum anderen Ende der Linie schauen. Mein Kumpel gab das Karate schnell auf, da er lieber an der Gitarre sass und ein Akkord nach dem anderen übte. Doch ich blieb dort und stieg in der Linie langsam auf…

Heute stehe ich ganz oben und vertrete den Karatelehrer wenn er mal krank sein sollte oder übernehme an den gut besuchten Prüfungslehrgängen eine der Gruppen. Inzwischen habe auch ich den J+S Leiterkurs im Karate absolviert.

Andere Hobbys habe ich eigentlich keine, wobei ich mich bemühe, auch mal andere Kampfkünste auszuprobieren, wenn sich die Gelegenheit ergibt. Aber wenn man auf einem Bauernhof aufgewachsen ist und eine abgeschlossene Schreinerlehre besitzt, gibt es auch so immer etwas zu tun.

Melanie Jelk

Karate DoIch wurde 1997 in Freiburg geboren und bin seit 2008 Mitglied des Karate-Do Sanchin. Im Jahr 2014 habe ich die Prüfung für den schwarzen Gurt absolviert. Karate ist für mich nicht nur ein einfaches Hobby sondern eine Lebenseinstellung. Durch die Kampfkunst konnte ich mein Selbstvertrauen aufbauen und lernte respektvoll mit den Mitmenschen und der Natur umzugehen.

Ich habe diesen Sommer meine Matura abgeschlossen und werde im Herbst an der Pädagogischen Hochschule studieren, um Primarschullehrerin zu werden. In meiner Freizeit lese ich zudem sehr gerne und spiele Gitarre.

 

Fabienne Erzer

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Früh habe ich mit Kampfsport begonnen, um meine Schüchternheit zu überwinden. Im Kindergarten habe ich mit Judo angefangen und bald darauf besuchte ich auch das Karate. Neben dem Sport praktiziere ich auch die Musik. Ich spiele Klarinette sowohl in der Musikgesellschaft als auch am Konservatorium Freiburg.

Nachdem ich im Sommer 2014 meine gymnasiale Maturität in der Hand hielt legte ich als Vorbereitung zum Studium der Sozialen Arbeit an der Berner Fachhochschule ein Praktikumsjahr in Betreuung und Pflege von Menschen mit einer geistigen oder körperlichen Beeinträchtigung ein.

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